Sicherheit per Knopfdruck!
Sprengmast im Gasteiner Skigebiet.
Sprengmasten helfen Lawinen kontrolliert auszulösen
Besonders die Pisten im hochalpinen Gebiet müssen bei kritischer Wetterlage gegen Lawinenabgänge gesichert werden. Für eine kontrollierte Absprengung der Schneemassen arbeiten die Gasteiner Bergbahnen mit modernster Technik.Sportgastein. Stark bewölkt und neblig. Einige Sonnenfenster blitzen hervor. Bis zu 40 cm Neuschnee in den vergangenen 24 Stunden, der vom Wind teilweise erheblich verfrachtet wurde. Eine Traum-Winterlandschaft, aber - auch die typischen „Zutaten“ für eine aktuelle Lawinengefahr.
Die dreiköpfige Lawinen-Kommission trifft um 7 Uhr, wie jeden Morgen im Winter, in der Talstation der Goldbergbahn zusammen und entscheidet, was zu tun ist. Inzwischen haben auch die Pistenbully-Fahrer, die noch im Skigebiet unterwegs sind, ihre Informationen über die Schneelage heruntergefunkt. „Wenn Gefahr besteht, wird sofort eine Lawinensprengung vorbereitet“, berichtet Hans Schuster, Betriebsleiter der Goldbergbahn und ausgebildeter Lawinensprenger, „bevor das Skigebiet für die Wintersportler geöffnet werden kann.“ „Mit den neuen Sprengmasten sind wir unabhängig von der Wetterlage und der Sicht. Damit können wir per Fernsteuerung den Sprengstoff zünden und so die Gefahr eines unkontrollierten Lawinenabgangs bannen“, erzählt Schuster weiter. Außerdem stehen ihm Daten der Lawinenwarnzentrale Salzburg, die er jederzeit von der Wetterstation im Betriebsgebäude der Goldbergbahn abrufen kann, zur Verfügung.



